Mit wem hast du diese Woche etwas Ehrliches besprochen?
Nicht über das Wetter. Nicht über das Geschäft, das gerade läuft.
Sondern über die eine Sache, die du mit niemandem teilst.
Die, die nachts noch da ist.
Mit Mitarbeitern? Geht nicht — du bist der Chef.
Mit der Familie? Das Thema kommt nicht durch.
Mit Freunden, die für dich arbeiten oder bei dir kaufen? Schon gar nicht.
Auf Networking-Events sitzen die, die dir was verkaufen wollen — Coaches, Berater, Versicherungsleute.
Bleibt dein Steuerberater. Und der ist nicht für sowas da.
Es gibt vierzehn andere, denen es genau so geht.
Sie sitzen am Sonntagabend mit dir am Tisch.
Sie werden dich nicht hochjubeln. Du sie nicht.
Wenn du ein Problem auf den Tisch legst, kommt eine ehrliche Antwort. Nicht weil dafür gezahlt wird. Sondern weil sie das Problem selbst kennen.
Davor habt ihr acht Stunden gefahren. Über Pässe, an Seen vorbei, mit Funk im Ohr.
Du wirst diese vierzehn nicht nach drei Tagen wieder vergessen haben.
„Du wirst sterben. Vielleicht heute. Höre auf, dich abzulenken — und tu was du tun musst." — Marcus Aurelius, Meditationen IV.17
Du gehst rein ins Seehaus Schreyegg in Stegen. Espresso, der See liegt noch still. Niemand trägt Anzug. Niemand reicht dir eine Visitenkarte. Du sitzt am Tisch, und drei Minuten später weißt du: die Person dir gegenüber führt sechzig Mitarbeiter — und hat dieselbe Frage wie du.
Es gibt ein Briefing. Funkkanäle. Strecke. Pausen. Dann steigst du wieder ein.
Funk im Ohr. Vordermann zieht rein, du folgst. Es ist kein Rennen. Es ist die einzige Sache, die du heute zu tun hast.
Nach einer Stunde merkst du, dass du zum ersten Mal seit Wochen nicht an deine Firma denkst. Die Allgäuer Straßen winden sich rauf und runter, deine Hände sind warm am Lenkrad, und in deinem Kopf wird es ruhig.
Reservierter Tisch unter der höchsten Burgruine Deutschlands, Blick bis Neuschwanstein. Du sitzt neben jemandem, der seit zwölf Jahren im Maschinenbau ist und gerade verkauft hat. Ihr redet zwei Stunden.
Du erzählst ihm von dem Vertriebsproblem, das du noch keinem ehrlich gesagt hast. Er nickt. Dann sagt er etwas Einfaches, das du noch nicht so gehört hast.
Zurück am Seehaus in Riederau. Der Wein steht in der Mitte, die Sonne geht überm See unter. Du bist müde von der Strecke und wach im Kopf.
Jemand sagt: „Ich rufe dich Dienstag an, wegen der Sache von vorhin." Und du weißt: das passiert.
Du fährst nach Hause. Auf der Autobahn ist wenig los.
Du hast vierzehn Nummern im Handy — echte. Du wirst zwei davon Dienstag anrufen.
Du weißt, was du im Juni anders machen wirst.
Du bist nicht „motiviert". Du bist klar.
Das ist der Unterschied.Start am Ammersee, runter durch den Pfaffenwinkel ins Allgäu, hinauf zur Burgruine Falkenstein bei Pfronten — der höchstgelegenen Burg Deutschlands, mit Blick bis Neuschwanstein. Dort der Lunch. Abends zurück ans Seehaus in Riederau. Die finale Route bekommst du achtundvierzig Stunden vorher, sie hängt vom Wetter ab.
„Ich kenne den Sonntag, an dem du nicht weißt, mit wem du reden sollst. Ich hatte den oft genug."
Aufgewachsen mit Werkbank und Schraubenschlüssel — Meister im Flugzeugbau. Verkäufer bei Würth, dann selbständig, dann Unternehmer. Heute zwei Firmen: die Marketing-Agentur „Die Jäger" und die Renovierhelden GmbH. Vierzig Mitarbeiter. Zwei Steuerberater. Einundvierzig offene Themen.
GRAVITAS ist nicht mein Geschäft. Es ist die Tour, die ich selbst gerne hätte — mit Leuten, die ich selbst kennenlernen will. Ich plane sie. Ich fahre vorne im RS6. Ich sitze beim Dinner mit am Tisch.
Wenn das Format wächst, wächst es. Wenn nicht, war es ein guter Tag.
— MaxEines, das du gerne fährst und dem du eine Alpenetappe zutraust. Sportwagen sind die Mehrheit, aber das ist keine Markenparade. GT-Coupés, Roadster, leistungsstarke Limousinen — alles willkommen, solange es zuverlässig läuft.
Treffpunkt ist um 9:00 Uhr am Seehaus Schreyegg in Stegen am Ammersee (Landsberger Straße 78, 82266 Inning). Dort gibt's Espresso und das Streckenbriefing, dann rollt der Konvoi los. Das Dinner am Abend ist am Seehaus in Riederau, am anderen Ufer des Ammersees.
590 € pro Fahrer: Streckenführung mit Funk, reservierter Lunch an der Burgruine Falkenstein, Drei-Gänge-Dinner am Abend im Seehaus, Foto-Dokumentation und die Vorab-Übersicht der Teilnehmer. Nicht enthalten: Sprit, Übernachtung, Anreise zum Treffpunkt.
Maximilian Kurtz im Audi RS6 als Lead, ein zweites Begleitfahrzeug am Ende des Konvois. Du fährst dein Tempo, niemand wird gehetzt. Wir halten zusammen, aber wir fahren keine Rennen.
Ja. Du bekommst eine ordentliche Rechnung der Die JÄGER GmbH mit USt-Ausweis per E-Mail — voll betriebsausgabenfähig.
Wir fahren bei jedem Wetter, das die Strecke sicher zulässt. Bei wirklich kritischen Bedingungen verschieben wir auf einen Ersatztermin — du bekommst entweder den neuen Platz oder dein Geld zurück.
Beifahrer fahren ohne Aufpreis mit. Soll die Begleitperson auch bei Lunch und Dinner am Tisch sitzen, kostet das 199 € extra pro Person — wähl die Anzahl einfach direkt bei der Buchung aus.
Wir fahren ab 8 bestätigten Teilnehmern. Werden es weniger, sagen wir spätestens 7 Tage vorher ab und erstatten dir den vollen Betrag.